BOCHUMERBUND

GEMEINSAME STELLUNGNAHME

PRESSE, NEWS &
INFORMATIONEN

FÜR BERUFLICH
PFLEGENDE

Als Einheit das gemeinsame Ziel der Emanzipation erreichen

Unsere berufliche Profession sowie unser gemeinsames Verantwortungsgefühl vereinen uns am Internationalen Tag der Pflegenden am 12. Mai. Der Aktionstag wurde 1965 vom International Council of Nurses (ICN), einem Zusammenschluss von 130 nationalen Pflegeverbänden, ins Leben gerufen. Unsere Einheit ist die Grundlage für eine bessere Zukunft innerhalb der eigenen Profession und wir alle haben die Chance, diese aktiv mitzugestalten und selbstbestimmt zu sein.

Den Verfasser:innen der Stellungnahme ist bewusst, dass es um die Gesundheitsversorgung in Deutschland und die Zukunft unserer eigenen Profession geht. Es geht um den Anspruch auf internationale Wettbewerbsfähigkeit. Es geht um eine lebendige Demokratie, um Mitsprache und Selbstbestimmung innerhalb der eigenen Profession. Es geht um die berufliche Pflege und ihren Platz in unserem Gesundheitssystem. Es geht um die Aufwertung unseres eigenen Berufsstandes und das Erkennen der Pflege als Karriereweg sowie die Notwendigkeit des Ausbaus an Pflegewissenschaft und personenzentrierter Versorgung.

GEMAINSAMEPRESSEMITTEILUNG DES WALK OF CARE Stuttgart & Berlin 2026.

Internationaler Tag der Pflegenden:
Demonstrationen in Berlin und Stuttgart am 12. Mai

Anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden rufen berufspolitisch engagierte Pflegende,
Auszubildende und Studierende erneut zum „Walk of Care” auf. Am 12. Mai, dem Geburtstag von
Florence Nightingale, finden Demonstrationen in Berlin und Stuttgart statt.

In Berlin beginnt die Versammlung um 14:00 Uhr unter dem Motto „Pflege ist Menschenrecht – Für ein gerechtes Gesundheitssystem“. In Stuttgart startet die Demonstration um 16:00 Uhr unter dem Motto „Pflege zeigt Haltung!“.

Teilnehmende sind beruflich Pflegende, Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie Unterstützer*innen einer qualitativ hochwertigen pflegerischen Versorgung.

Die Veranstalter*innen fordern:

  • Verbindliche Personalbemessung und faire Arbeitsbedingungen
  • Eine Reform der Pflegebildung
  • Gemeinwohlorientierte Gesundheitsversorgung
  • Stärkung der Selbstverwaltung der Pflege
  • Klare Maßnahmen gegen Diskriminierung jeder Art!
  • Eine sozial gerechte Finanzierung des Gesundheitssystems

Die Lage ist kritisch Nele Peters, Studentin im 4. Semester im Bachelor of Nursing und Mit-Organisatorin aus Berlin: „Die aktuelle Arbeitsbelastung und die mangelhafte Qualität der Ausbildung sind kaum noch tragbar. Es verwundert daher nicht, dass rund 30 % der angehenden Pflegefachpersonen ihre Ausbildung abbrechen. Die Aussicht auf chronischen Stress, Personalmangel, Frust sowie Diskriminierung, Sexismus und Gewalt schreckt viele ab. Obwohl ich die Arbeit in der Pflege liebe, ist eine langfristige Berufsausübung nur möglich, wenn sich grundlegend etwas ändert.

Als Initiator*innen der Demonstrationen legen wir großen Wert darauf, dass sich die Pflegebranche zu Themen wie Nachhaltigkeit, Diskriminierung und der aktuellen politischen Lage positioniert. Wir fordern grundlegende Reformen im Gesundheitswesen sowie eine Politik, die hinsieht, anstatt wegzuschauen. Eine Politik, die die Gesundheit aller Menschen priorisiert, beruflich Pflegende mit inbegriffen. Schließlich versorgen wir Menschen in den kritischsten Momenten ihres Lebens – von der Geburt über Krankheit bis zum Tod.

Wir Pflegenden wollen mit ausreichend Zeit und Würde pflegen. Dazu braucht es Veränderung.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung:
Email Berlin: kontakt@pflegekultur.org Email Stuttgart: walkofcarestuttgart@posteo.de

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PRESSEMITTEILUNGEN/NEWS

Pressemitteilung

Berufliche Pflege ist kein Ersatz für Servicekräfte – BochumerBund kritisiert Pläne der Helios Kliniken

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Fast jede 2. Hebamme denkt ans Aufhören

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Keine Streichung des Pflegegrad 1

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Demokratie in Schieflage

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Reform mit Nebenwirkungen

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Pflegekompetenzgesetz muss echte Eigenverantwortung sichern

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PRESSEINFORMATION

Pressesprecher Jens Witt

Der Pressesprecher des BochumerBund ist Ansprechpartner für alle Medienvertreter:innen und bildet das Sprachrohr bzw. die Schnittstelle zur Öffentlichkeit. Zum Aufgabenbereich der Pressesprecher:in gehört die Erstellung und Verbreitung von Pressemitteilungen, die Organisation von Pressekonferenzen sowie die Beantwortung von Medienanfragen.

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