Die Pflegegewerkschaft
 
#VonPflegendenfuerPflegende

Einladung zur ersten digitalen Vollversammlung                                         19.09.2020

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Vor etwas mehr als 4 Monaten haben wir gemeinsam den BochumerBund als einzige reine Pflegegewerkschaft gegründet. Viele Kolleginnen und Kollegen sind seitdem Mitglied geworden und arbeiten aktiv am Aufbau dieser großen und wichtigen Organisation. Der Vorstand, das Team der Öffentlichkeitsarbeit, die Regionalkoodinatoren, und jedes einzelne Mitglied trägt zum Gelingen unseres Ziels bei: Die größte Pflegegewerkschaft der Bundesrepublik zu werden.

Gerade in den ersten Jahren ist es eine besonders spannende Zeit und bedeutet viel gemeinsame Aufbauarbeit. Die Coronapandemie hat uns zusätzliche Hürden auferlegt.

Wie auf der Gründungsveranstaltung beschlossen, laden ich Euch hiermit fristgerecht zu unserer digitalen Vollversammlung am 14.11.2020 ein.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, habe ich im Folgenden einige Informationen zusammengestellt, die dabei helfen sollen, im Vorfeld Unklarheiten zu beseitigen.

Diesem Schreiben anhängend, befindet sich eine vorläufige Tagesordnung sowie erste Anträge des Vorstands, über die die Vollversammlung beschließen soll. Ab Erhalt dieser E-Mail habt Ihr bis zum 15.10.2020  die Möglichkeit, selbst Anträge an die Vollversammlung zu stellen. Diese Anträge können sowohl die Organisation als auch die inhaltliche und tarifliche Ausrichtung betreffen. Vier Wochen vor der eigentlichen Vollversammlung, wird es eine zweite Einladung mit einer erweiterten Tagesordnung geben, die die bis dahin eingegangenen Anträge enthält. Auch der Vorstand wird auf einer Klausurtagung am 10.10.2020 weitere Anträge erarbeiten.

Als Kommunikationswerkzeug werden wir in der Vollversammlung die Software Zoom nutzen.

Einlass ist ab 10:00 Uhr; die Vollversammlung findet von 11:00 Uhr – 17:00 Uhr statt. Die Zugangsdaten werden spätestens eine Woche vor der Vollversammlung per E-Mail bekannt gegeben.

Ein Kernteam von 10 bis 20 Personen wird den Ablauf der Vollversammlung technisch, in Moderation und inhaltlich begleiten. Weiterhin haben wir eine Geschäftsordnung entworfen, die den Ablauf der digitalen Vollversammlung lenken soll.

Weitere relevante Informationen erhaltet ihr in einer kommenden zweiten Einladung. Bei Fragen zum Stellen von Anträgen wendet Euch gerne an info@bochumerbund.de.

Wir freuen uns auf eine interessante und konstruktive erste Vollversammlung und hoffen auf eine rege Beteiligung.

Mit kollegialen Grüßen

Benjamin Jäger

Vorstandsvorsitzender des BochumerBund


Prozedere Mitgliederversammlung
201102 BB Mitgliederversammlung.pdf (554.14KB)
Prozedere Mitgliederversammlung
201102 BB Mitgliederversammlung.pdf (554.14KB)




 

Präsentation (B.Jäger)
BB-PPT (Jäger).pptx (7.12MB)
Präsentation (B.Jäger)
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Präsentation (L.Böckenholt)
BB Finanzüberblick-PPT (Böckenholt).pptx (2.33MB)
Präsentation (L.Böckenholt)
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Kandidaturen Vorstand

Heide Schneider

Heide Schneider

Kandidatur Vorsitzende

Mein Name ist Heide Schneider, ich bin 54 Jahre alt und Saarländerin. Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren in und auf den unterschiedlichsten Stationen bei einem Maximalversorger und bin seit mehr als 20 Jahren Betriebsratsmitglied. Aus meiner Zeit als freigestelltes Betriebsratsmitglied und u.a. als Betriebsratsvorsitzende habe ich tiefe Einblicke ins Gesundheitswesen gewonnen. Schon früh tat sich in mir der Wunsch auf, etwas für unseren Beeuf und unsere Kolleginnen und Kollegen zu tun. Mein Engagement im Vorstand des DBfK Südwest und im Landespflegerat Saarland war da nur ein logischer 1. Schritt. Heute bin ich zudem der Meinung: es braucht endlich eine Pflegegewerkschaft! Aus diesem Grund engagiere ich mich von Anfang an beim BochumerBund. Seit Mai bin ich stellvertretende Vorstandsvorsitzende dieser großartigen Gewerkschaft Wir haben jetzt die einmalige Chance, mit dem BochumerBund Geschichte zu schreiben. Wir erleben einen enormen Zulauf an Mitgliedern, es besteht großer unabhängiger Beratungsbedarf. Ich bin überzeugt davon, dass wir als BochumerBund den gewerkschaftlichen Organisationsgrad der Pflegekräfte steigern können und werden. Und nur mit vielen gewerkschaftlich organisierten Pflegekräften werden wir die Wende schaffen. Nur mit einer echten Wende können wir Arbeitsbedingungen verbessern und die Gehälter der Pflegekräfte auch in den kleinen Betrieben steigern. Wie Agnes Karll schon sagte: wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Gute Arbeitsbedingungen werden nicht verschenkt! Dafür besteht für die Lobbyisten in der Pflege eine zu hohe Sorge, Geld zu verlieren. Wenn wir es nicht schaffen, den Pflegenden wieder Hoffnung zu machen, werden noch viel mehr aus dem Beruf gehen. Das gilt es zu verhindern. Eine starke und echte Pflegegewerkschaft kann an Arbeitgeber und Tarifpartner Bedingungen stellen. Aber eine Gewerkschaft braucht engagierte Mitglieder und Unterstützer - ob im Ehrenamt oder nicht. Die vielfältigen Aufgaben und Anfragen wollen mit Power angegangen werden. Dafür stelle ich sehr gerne meine Expertise zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam Geschichte schreiben - ich bin bereit dazu.

Clarissa Fritze genannt Grußdorf

Clarissa Fritze genannt Grußdorf

Position Stellvertretende Vorsitzende* (*Kandidatur ist dann möglich, wenn die jetztige stellvertretende Vorsitzende ihr Amt nicht mehr ausübt. Z.B. durch die Wahl in ein anderes Amt.)

Mein Name ist Clarissa Fritze genannt Grußdorf. Ich bin 29 Jahre alt und trage seit April 2018 die Berufsbezeichnung examinierte Gesundheits -und Krankenpflegerin. Ich habe nach meinem Examen direkt mit der Arbeit auf einer Interdisziplinären Intensivstation begonnen. Meine pflegerische Karriere startete sehr früh. Ich habe mein erstes Praktikum mit 16 Jahren in einem Krankenhaus gemacht und hatte dort das erste mal das Gefühl, angekommen zu sein und meinen Platz gefunden zu haben. Das nächste mal hatte ich dieses Gefühl, als ich zum ersten Mal eine Intensivstation betreten hatte. Ich hatte das Glück, dieses Gefühl erleben zu dürfen, aber anderen wird dieses Gefühl auf Grund der Arbeitsbedingungen in der Pflege verwehrt. Jeder von uns weiß, wie wundervoll unser Beruf ist, aber er wird von äußeren Einflüssen so abstrakt verändert, dass man ihn kaum noch ertragen kann. Das dürfen wir, als Berufstand, nicht hinnehmen und müssen uns wehren. Wir brauchen Mitspracherecht bei allen Belangen rund um die Pflege. Wir dürfen anderen, Berufsfremden, nicht erlauben über unsere Arbeitsbedingungen zu entscheiden und diese zu verändern. Wir müssen das selbst in die Hand nehmen und dafür stehe ich ein. Ich kann keine Missstände stehen lassen. Ich habe den tiefen Drang, Missstände aufzuzeigen und diese in Mitarbeit mit anderen, wie Berufsverbänden und Kammern, anzugehen und so zu verändern, dass Kollegen endlich ihren Beruf wieder lieben können, ausüben wollen und die Flucht aus der Pflege aufhört. ​

Kathrin Huester

Kathrin Huester

Kandidatur Beisitzerin

Kathrin Hüster ist Krankenschwester und arbeitet im interdisziplären Intensivbereich und Studentin der Pflegewissenschaft an der PMU Salzburg. Zitat: "Die Pflege muss weiter professionalisiert werden mit Kammer und eigener Gewerkschaft. Wir selbst müssen dringend alte Gedankenstrukturen aufbrechen, weg von Barmherzigkeit und Aufopferung, hin zu einer starken Gemeinschaft die nicht mehr übergangen und überhört wird"

Kerstin Paulus

Kerstin Paulus

Position Beisitzerin

"Ich bin Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeite auf einer internistischen Intensivstation in Regensburg. Nebenbei studiere aktuell im Master Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Ich bin beim BochumerBund, weil es mir wichtig ist, unsere Profession vorantreiben und uns endlich in der Mitte der Gesellschaft zu positionieren. Denn da gehören wir hin."

Ludwig Montag

Ludwig Montag

Position Beisitzer

Fachkrankenpfleger für Onkologie (DKG) Fachberater für Palliative Care (DKG)

Ich bin seit 2012 in einem Zentrum für humane Stammzelltransplantation tätig und betreue PatientInnen mit hämatoonkologischen Erkrankungen. Es ist an der Zeit, in einem konstruktiven Dialog mit Landes- und Budnespolitik zu einer Pflegereform zu finden, die nicht nur auf Augenhöhe, sondern fachlich losgelöst vom medizinischen Fach agiert. Hierzu gehört die berufliche Selbstverwaltung durch eine Kammer genauso, wie eine selbstverwaltete Tarifpolitik. Die Verwässerung gesammelter pflegerischer Stimmkraft durch krankenhausträgerabhängige Tarife sollte durch ein einheitliches Tarifmodell und damit eine konzentrierte Pflegefachliche Stimme ersetzt werden.

Benjamin Kunz

Benjamin Kunz

Beisitzer

Mein Name ist Benjamin Kunz . Ich bin 35 Jahre alt und wie sicher viele von euch Gesundheits- und Krankenpfleger . Ich arbeite aktuell im Krankenhaus der Elisabeth- Stiftung Birkenfeld/ Nahe, im Fachbereich Innere Medizin. Meine Ausbildung habe ich nach vielen kleinen Etappenzielen 2018 am Klinikum Saarbrücken gGmbH abgeschlossen. Schon während meiner Ausbildung habe ich mich für das Vorankommen unseres Berufsstandes stark gemacht. Auch für die neue Pflegeausbildung engagiere ich mich als Praxisanleiter in den Gesundheitsfachberufen . Erst kürzlich habe ich während meiner Weiterbildung zum Leiter einer Pflege- oder Funktionseinheit im Gesundheitswesen und in der Altenpflege vom Bochumer Bund erfahren und bin nach kurzer Recherche, direkt Mitglied geworden. „Eine Gewerkschaft von und für Pflegende“ hat bei mir besonderes Interesse geweckt. Lange Zeit hatte ich schon das Gefühl, dass innerhalb anderer Gewerkschaften die Pflege nur ein Randgebiet darstellt und meine persönlichen Interessen nicht so verfolgt werden können wie hier im Bochumer Bund. Neben meiner beruflichen Aktivitäten spiele ich Saxofon und Klarinette in einem kleinen Musikverein. Steht meine Welt beruflich Kopf, ziehe ich hieraus neue Kraft. Gerne unterstütze ich den Bochumer Bund als Beisitzer und kandidiere für einen Listenplatz zur Kammerwahl 2021 in Rheinland-Pfalz. Ich freue mich euch kennenzulernen und werbe hiermit um Eure Stimme! Bleibt gesund und munter!

Kandidatur Tarifkommission

Lino Huitenga

Lino Huitenga

Ich komme aus Köln und bin 30 Jahre alt. Habe Anfang 2019 mein Examen absolviert und arbeite seitdem auf einer Nephrologie/Inneren vollstationären Station. Seit Beginn dieses Jahres absolviere ich die Weiterbildung zum PA. Vor meinem Dasein als Pfleger habe ich in Freiburg auf Lehramt studiert. Wollte mich dann allerdings verändern und habe mich dann für die Pflege entschieden. Ich habe gemerkt, dass es viel Arbeit/Misstände gibt und als sich der BB gegründet hat, habe ich mich direkt angemeldet, da ich den BB als echte Alternative sehe, die Probleme der Pflege aktiv anzugehen und diese zu bewältigen.

Uwe Müller

Uwe Müller

Ich bin Gesundheits-und Krankenpfleger und arbeite auf einer forensischen Aufnahmestation in Oberbayern. Außerdem absolviere ich aktuell die Weiterbildung: „Fachkraft für Pflege im Maßregelvollzug“. Ich bin beim Bochumer Bund, weil ich der Meinung bin das wir endlich eine eigene Stimme gegenüber der Öffentlichkeit, Politik und v.a bei Tarifverhandlungen brauchen!

Frank Boden

Frank Boden

Ich bin seit 30 Jahren in der Pflege tätig, unter anderem seit 22 Jahren beim Landschaftsverband Rheinland. Zu meiner Ausbildung zum Krankenpfleger habe ich im Verlauf meines beruflichen Werdegangs das Studium zum Gesundheits- und Sozialmanager (B.A.) absolviert. Zu meinen Anliegen für die gewerkschaftliche Arbeit gehört u.a. eine angemessene tarifliche Vereinbarung für den pflegerischen Berufsstand und die Akademisierung der Pflege. Die Akademisierung der Pflege in Deutschland ist im Vergleich zu anderen EU Ländern noch in den Kinderschuhen. Nicht nur die Akademisierungsquote, sondern auch der Pflegekraft-Patienten-Schlüssel schneidet in deutschen Krankenhäusern vergleichsweise schlecht ab. Es gilt somit das deutsche Gesundheitssystem an „Vorzeigeländer“ anzugleichen, um die Zufriedenheit der Pflegenden aber auch die Versorgung der Patienten weiterhin sicherzustellen.

 
 
 
 
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