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Gemeinsam für die Zukunft der Pflege!

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Wir sind ein Verein, der sich im Jahre 2017 gegründet hat, um eine Interessensvertretung für Pflegende in Form einen unabhängigen Pflegegewerkschaft zu bilden.

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Lasst euch nicht für dumm verkaufen!

Ein Kommentar von Benjamin Jäger


Das Ver.di eine äußerst unrühmliche Rolle im Kampf um eine autonome Pflege einnimmt, sollte inzwischen bei allen Kolleginnen und Kollegen angekommen sein. Doch das sie jetzt beginnen in Niedersachsen eine parallele Pseudokammer zu errichten, setzt dem ganzen die Krone auf. Es mag ja durchaus sein, dass in der Vergangenheit einige handwerkliche Fehler der Pflegekammer NDS begangen worden sind. Diese Fehler dürfen aber nicht dazu führen, dass eine Gewerkschaft in diesem Maße interveniert und eine Vereinigung ins Leben ruft, die zum einen keine angemessene Schlagkraft verfügt, um Pflege in der Politik gehör zu verschaffen und zum anderen dazu führt, weiterhin Zwietracht und Spaltung der Pflegenden zu provozieren. Auch ist es gar nicht Aufgabe einer Gewerkschaft eine solche Vereinigung zu gründen. Viel wichtiger wäre es, sich mit der bestehenden Kammer und den Berufsverbänden an einen Tisch zu setzen, um den Pflegeberuf und seine Bedingungen zu verbessern.


Es scheint, als gäbe es hier ein Interesse, die sinkenden Mitgliederzahlen mit einer populistischen Kampagne retten zu wollen um keinen Machtverlust hinnehmen zu müssen. So wird sich die Pflege aber weiterhin nur im Kreis drehen und neben der beruflichen Belastung schafft Ver.di eine zusätzliche verbandspolitische Belastung der Kolleginnen und Kollegen.

Thesen für die Pflege


  1. Alle Pflegekräfte vereinigen sich in einer eigenen, ausschließlich den Berufsstand betreffenden, politisch unabhängigen und von Pflegekräften selbst organisierten und verwalteten Gewerkschaft.
  2. Pflege wird eine Profession, deren Grundlage eine generalistische Ausrichtung in Form einer dualen akademischen Ausbildung verfolgt. Die Ausbildung zu einer Pflegefachperson dauert vier Jahre.
  3. Landesspezifische Pflegekammern und eine gemeinsame Bundespflegekammer werden die berufspolitischen Interessen aller Pflegenden gegenüber der Gesellschaft und der politischen Führung vertreten.
  4. Pflegeversorgung darf keinen ausschließlich wirtschaftlichen und gewinnorientierten Interessen unterliegen.
  5. Informationen über die Qualität pflegerischer Arbeit von Einrichtungen und Pflegediensten muss im Rahmen der Digitalisierung für die Öffentlichkeit einsehbar sein.
  6. Pflege ist Interprofessionell. Die Arbeit von Pflegekräften wird ergänzt durch andere gesundheitsbezogene Professionen. Pflegekräfte inkludieren interprofessionelle Maßnahmen in ihre eigene Arbeit.
  7. Pflegerische Handlungen sind evidenzbasiert. Pflegeforschung bekommt eine größere Bedeutung in der Arbeit von Pflegekräften.
  8. Interprofessionelle und pflegespezifische Schulungen sind verpflichtend. Fachweiterbildungen sind im gewählten Arbeitsfeld für Pflegefachpersonen verbindlich.
  9. Alle Pflegefachpersonen erhalten einen einheitliche, gestufte Bezahlung die den spezifischen Anforderungen der Tätigkeit entspricht.
  10. Ein einrichtungs- und tätigkeitsspezifischer Personalschlüssel sichert die Qualität pflegerischer Betreuung.
  11. Pflegeberatung ist als wesentlicher Bestandteil zu Prävention, Begleitung und Verbesserung von Krankheitssituationen in allen Pflegesettings zu integrieren.
  12. Pflegefachpersonen werden durch Kompetenzerweiterungen die patientenorientierte Versorgung optimieren.

   13. Arbeitszeiten entsprechen dem Biorhythmus des Pflegepersonals.

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